Dienstunfall und private Krankenversicherung




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Dienstunfall und private Krankenversicherung

Beitragvon susisorglos » 13.10.2011, 16:01

Private Krankenversicherung
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Hallo,

wie ist das eigentlich, wenn man als privat Versicherter einen Dienstunfall hat? Gesetzlich Krankenversicherte werden dann ja trotzdem mit ihrer Krankenversicherungskarte behandelt und die Kosten werden entsprechend von der Krankenkasse übernommen. Die Krankenkassen stimmen sich dann mit der Berufsgenossenschaft ab und verrechnen die Kosten untereinander. Als privat Versicherte müsste ich ja mit den Kosten in Vorlage treten, aber kann man da nicht eine direkte Verrechnung mit der Berufsgenossenschaft veranlassen, um nicht die hohen Kosten vorlegen zu müssen?

Ciao

Susi
susisorglos
PKV Kenner
 

Beitragvon Roxy » 07.01.2012, 02:22

Hi Susi,

eigentlich tritt bei Arbeitsunfällen sowieso die Berufsgenossenschaften direkt ein. Deshalb gehst du ja auch zu einem besonderen Arzt, einem Durchgangsarzt, der mit den Berufsgenossenschaften zusammen arbeitet. Deshalb vermute ich, dass du als privat Versicherter nicht mit den Kosten in Vorlage treten musst. Das wäre ja auch sehr schwierig, wenn z. B. teure Operationen und stationäre Aufenthalte als Folge eines Arbeitsunfalls anfallen. Wer kann es sich schon erlauben, dann mit den Kosten in Vorlage zu treten? Grundsätzlich rechnen, soviel ich weiß, die Krankenhäuser sowieso direkt mit den Berufsgenossenschaften ab. Weil Krankenhausärzte eigentlich grundsätzlich als Durchgangsärzte fungieren.

Besten Gruß

Roxy
Roxy
PKV Kenner
 

Beitragvon Gertrud » 01.02.2012, 16:39

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Hallo Susi,

nach einem Arbeitsunfall kannst du dich nur im Krankenhaus und bei einem Durchgangsarzt behandeln lassen. Das ist deshalb so geregelt, weil nur Krankenhäuser und Durchgangsärzte berechtigt sind, die Kosten direkt mit der Berufsgenossenschaft oder einer anderen Unfallversicherung des Arbeitgebers abzurechnen. Auch bei gesetzlich Versicherten erfolgt die Abrechnung nicht erst über die Krankenkasse, sondern auch direkt mit dem Durchgangsarzt. Lediglich die Arbeitgeber holen sich ihre Kosten von der Berufsgenossenschaft zurück, z. B. für die Lohnfortzahlung.

LG

Gertrud
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PKV Kenner
 

 


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