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Rückkehr von der Privaten in die gesetzliche Krankenversicherung

Gesetzlich oder privatEine Rückkehr von der privaten Krankenversicherung in die Gesetzliche ist nur in einigen wenigen Ausnahmefällen möglich, die wir nachfolgend schildern. Besonders schwierig wird es, wenn Arbeitnehmer über 55 Jahre sind oder als Angestellter mehr als 53.550 Euro verdienen.

Meistens wird wegen gestiegenen Beiträgen gewechselt

Durch steigende Beiträge oder weil plötzlich für Kinder gezahlt werden muss, bereuen manche Versicherte den Schritt in die private Krankenversicherung. In einigen Fällen ist die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung der letzte Weg, um aus der finanziellen Not zu entfliehen. Das ist aber in dem meisten Fällen gar nicht so einfach, wie gedacht. Wir zeigen, wie der Wechsel gelingt.

Mitnahme der Altersrückstellung bei einem Wechsel des Versicherers

Senioren bekommen Beratung zu FinanzthemenMit der sogenannten Altersrückstellung in der privaten Krankenversicherung wird Geld gespart, um im Alter die steigenden Kosten des Versicherten aufzufangen. Kunden in jungen Jahren zahlen somit einen höheren Beitrag, um die mit zunehmenden Alter steigenden Kosten auszugleichen.

Mitnahmebetrag der Altersrückstellung bei PKV-Wechsel

Bei Verträgen, die vor 2009 abgeschlossen wurden, kann bei einem Wechsel der Versicherungsgesellschaft die Altersrückstellungen nicht mitgenommen werden. Anders sieht es aus, wenn die private Krankenversicherung (PKV) erst ab dem 01.01.2009 abgeschlossen wurde – die Altersrückstellung kann seitdem zumindest zu einem Teil mitgenommen werden. Die Höhe der übertragbaren Rückstellung richtet sich hierbei nach dem Umfang des Basistarifs.

Die Altersrückstellung in der privaten Krankenversicherung

Zwei Senioren reden auf Bank im Pflegeheim miteinanderIn den Beiträgen für eine private Krankenversicherung sind auch Kosten für eine sogenannte Altersrückstellung enthalten. Damit wird entgegengewirkt, dass im Alter die Kosten für die Versicherung steigen – somit ist die Altersrückstellung eine Kapitalrücklage des Versicherten.

Zweck der Altersrückstellung

Mit zunehmendem Alter werden immer häufiger Gesundheitsleistungen in Anspruch genommen. So verursacht beispielsweise ein 80-jähriger Mann Aufwendungen für Arzneimittel, die etwa acht Mal so hoch sind wie die eines Mannes im Alter von Anfang 40. Und auch die Kosten für Behandlungen im Krankenhaus steigen mit zunehmendem Alter deutlich an.

So wechseln privat Krankenversicherte ihren Tarif

GesundheitswesenPrivatpatienten profitieren von besseren Leistungen und günstigen Versicherungsbeiträgen. Doch nicht selten erfolgt pünktlich zum Jahreswechsel eine Beitragserhöhung. Wer den Versicherer wechselt, kann jedoch durchschnittlich 40 Prozent sparen!

Im Januar 2014 haben elf private Krankenversicherungsunternehmen in Deutschland ihre Beiträge erhöht. Betroffen sind alle Versicherungsbereiche – Krankentagegeld-Zusatzversicherungen und private Krankenvollversicherungen. Nur in wenigen Tarifen erfolgte eine Beitragssenkung oder Beibehaltung des alten Beitrags. In einigen Fällen betrug die Beitragserhöhung sogar bis zu 50 Prozent!

Benachteiligung von Kassenpatienten nimmt zu

Ärztin im Wartezimmer mit PatientenEine Studie brachte zutage: Kassenpatienten müssen über 50 Tage länger auf einen Facharzttermin waren. Privat versicherte Patienten kommen hingegen deutlich schneller dran, wie Stichproben bewiesen. Was ist also dran an den Patienten zweiter Klasse?

Kassenpatienten fühlen sich nicht nur so, sie sind es meistens auch – Patienten zweiter Klasse! Dies brachte eine Studie ans Licht. Beispielsweise müssen Kassenpatienten deutlich länger auf einen Termin bei einem Facharzt warten als Patienten, die privat versichert sind.

Krankenkassenwechsel – so funktioniert´s

2913 -Versicherungskarte

Seit dem 01.01.1996 kann die Krankenkasse frei gewählt werden. Auch innerhalb eines Jahres ist ein Wechsel möglich. Wechselwillige müssen einige Punkte beachten, die wir Ihnen in diesem Artikel näher erläutern möchten.

Beitragserhöhung zieht Sonderkündigungsrecht nach sich

Bundesbürger können grundsätzlich ihre Krankenkassen zu jeder Zeit wechseln. Hierzu muss bei der alten Kasse schriftlich und formlos binnen einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende gekündigt werden.

Private Krankenversicherung – so sind Kinder versichert

Baby beim Kinderarzt

Je nachdem, wie die Eltern krankenversichert sind, gelten auch für die Versicherung des Nachwuchses unterschiedliche Regelungen. Sind beide Eltern beispielsweise privat versichert, kommt auch das Kind automatisch in die private Krankenversicherung (PKV). Sind beide Eltern Mitglieder einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), ist auch das Kind automatisch Mitglied. Doch es gibt auch noch Mischformen, die wir nachfolgend näher erläutern möchten.

Private Krankenversicherung – nicht jeder kommt rein

Private Krankenversicherung

Die Leistungen sind umfangreicher und die Beiträge niedriger – Privatversicherte gelten bei vielen Ärzten als Patienten erster Klasse. Wer jedoch in eine private Krankenversicherung wechseln möchte, muss auch einige Voraussetzungen erfüllen.

Mitgliedschaft nicht immer von Gehaltshöhe abhängig

Nicht immer ist ein dickes Bankkonto ausschlaggebend für die Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung. Denn bei Beamten und Selbstständigen spielt die Einkommenshöhe keine Bedeutung. Außerdem können auch Studenten sich auf Wunsch privat versichern.

Krank im Urlaub – was ist zu tun?

gesundheit

Gemäß den Experten werden immer mehr genau dann krank, wenn sie sich eigentlich entspannen sollten – im Urlaub. Wir erläutern nachfolgend, welche Rechte der Arbeitnehmer in solchen Fällen hat und wer die Arztrechnung übernimmt.

Die Rechte des Arbeitnehmers

Viele Arbeitnehmer nehmen im stressigen Arbeitsalltag oftmals die ersten Warnhinweise ihres Körpers nicht wahr oder ignorieren sie schlichtweg. Erst wenn der Stress im Urlaub nachlässt, merken sie, wie schlecht es ihnen tatsächlich geht. Die Folge: Sie werden im Urlaub krank. Doch viele Arbeitnehmer kennen ihre Rechte gar nicht wahr, denn es ist keineswegs eine Privatsache, wenn Arbeitnehmer im Urlaub erkranken.

Private Krankenversicherungen im Test

private krankenversicherungFocus Money hat Anfang 2014 einen ausführlichen Test der privaten Krankenversicherer durchgeführt. Getestet wurden die neunzehn größten Krankenversicherungen. Wir schildern, welche Krankenkassen dabei wie abschnitten. Ermittelt wurde auch ein Fairnesssieger.

Fairness Untersuchung erbrachte positives Ergebnis

Das Analysehaus Morgan & Morgan stellte bereits Anfang des Jahres fest, dass die private Krankenversicherung (PKV) die neuen Unisex-Tarife „recht treffsicher, wenn nicht sogar teilweise zu vorsichtig kalkuliert“.

Als Selbstständiger – freiwillig gesetzlich oder privat versichern?

Gesetzlich oder privatFreiberufler und Unternehmer müssen sich in Deutschland per Gesetz versichern. Zur Auswahl stehen eine Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) als freiwilliges Mitglied oder der Abschluss einer privaten Krankenversicherung (PKV). Wir schildern nachfolgend, auf was zu achten ist.

Private Krankenversicherung – Kostenerstattung und freie Arztwahl

Als Selbstständiger müssen keine Einkommensgrenzen beachtet werden, um in den Genuss einer privaten Krankenversicherung zu gelangen. Die PKV hat viele Vorteile zu bieten.

Erstmalig seit 2008 sind deutsche Krankenkassen im Minus

versicherungskarteInformationen der FAZ zufolge sind die gesetzlichen Krankenkassen erstmalig seit 2008 wieder im Minus. Zum Jahresbeginn erwirtschafteten sie einen dreistelligen Millionenverlust, da die Ausgaben für Klinikbehandlungen, Arztbesuche und Medikamente gestiegen sind. Eine Recherche der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ergab, dass das Defizit in der Zeit von Januar bis März 2014 aufgelaufen sei. Dies ändert allerdings nichts an der nach wie vor guten Finanzsituation der Kassen. Denn alle 134 Krankenkassen sitzen auf Rücklagen von über 16 Milliarden Euro und auch der Gesundheitsfonds kann über 13 Milliarden Euro als Rücklage aufweisen.

Manipulationsverdacht – manipulieren Krankenkassen die Krankheiten ihrer Versicherten?

Doctor with senior male patient on USA Hospital wardBei einer routinemäßig durchgeführten Überprüfung des Kalenderjahres 2009 stellte das Bundesversicherungsamt (BVA) bei 59 der von 134 geprüften Krankenkassen Auffälligkeiten hinsichtlich der übermittelten Daten zu den Diagnosen fest. Dies geht aus einem Brief der Aufsichtsbehörde an die GKV (Spitzenverband der gesetzlichen Kranken-versicherungen) hervor. Offensichtlich wurden die Versicherten kranker dargestellt, als sie tatsächlich waren. Diese Übertreibung kann für die Kassen sehr lukrativ sein, denn je mehr Kranke und Alte aufgewiesen werden, desto mehr Geld erhalten diese aus dem Gesundheitsfonds.

2015 muss der Krankenversichertenbeitrag auf der Gehaltsabrechnung genau überprüft werden

vermogleist1Wer gesetzlich krankenversichert ist, sollte künftig ab 2015 ganz genau darauf achten, was ihm bei der Lohnabrechnung als Beitrag abgezogen wird. Denn ab Januar 2015 darf jede Kasse einen Teil ihrer Krankenkassenbeiträge je nach Einkommenslage der Versicherten festlegen. Dies wurde durch eine Gesetzesänderung des Bundeskabinetts beschlossen.

So ist es derzeit:

Derzeit müssen Arbeitnehmer einen Mindestbeitrag von 15,5 Prozent auf ihr Bruttoeinkommen zahlen. Hiervon trägt der Arbeitgeber lediglich 7,3 Prozent. Der Rest, nämlich 8,2 Prozent, muss der Arbeitnehmer selber zahlen.

Betriebliche Krankenversicherung – so beliebt wie nie zuvor

KrankenkassenkarteEine neue Studie brachte ans Licht, dass sich gesetzlich krankenversicherte Arbeitnehmer zunehmend für Angebote der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) interessieren. Insbesondere vergünstigte oder kostenlose Angebote bieten anscheinend einen großen Anreiz zum Abschluss des Vertrags.

Bedarf an betrieblichen Krankenversicherungen steigt

Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Towers Watson, die zum Jahresbeginn 2014 unter dem Titel „Kranken-Zusatzversicherung – Bedarf an Gesundheitsleistungen“ veröffentlicht wurde, ergab, dass das Interesse grundsätzlich davon abhängig ist, ob die Beiträge vom Arbeitgeber finanziert werden oder vom Arbeitnehmer zu tragen sind. Befragt wurden dazu knapp 1.000 Arbeitnehmer in der Altersgruppe zwischen 20 und 55 Jahren.

GDV passt Rentenrechner an neue KV-Tarife an

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat in seinem Internetauftritt im April seinen Rechner an die neuen Tarife der Krankenversicherung angepasst. Innerhalb von nur 15 Minuten können so individuelle Versorgungslücken ermittelt werden.

In vier Schritte Versorgungslücken ermitteln

Die Aktualisierung berücksichtigt jetzt auch die Unisex-Tarife der Krankenversicherer. Die GDV verspricht: „Verbraucher können ab sofort im Internet ihre finanzielle Versorgungslücke im Alter ausrechnen“. In nur vier einfachen Schritten können Verbraucher künftig überprüfen, wie viel Geld sie im Rentenalter erhalten und ob der Abschluss einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge notwendig ist.

7 Kassen senken 2015 ihre Beiträge

Die Versicherungsbeiträge werden gesenktAb 2015 dürfen Krankenkassen ihren Beitragssatz wieder selber bestimmten. Daher können sich Millionen Versicherte auf niedrigere Beiträge freuen. Wie eine Umfrage der Rheinischen Post ergab, stellen bereits sieben Krankenkassen eine Senkung in Aussicht.

2015 fällt der Krankenkassen-Sonderbeitrag weg

Zum Stichtag 01. Januar 2014 sind 52,557 Millionen zahlende Mitglieder in den gesetzlichen Krankenversicherungen versichert – neuer Jahresanfangsrekord, wie der Branchendienst „Dienst für Gesellschaftspolitik“ (DFG) feststellte.

Private Krankenversicherung schlägt GKV

privat gesetzlichDank der neuen Unisex-Tarife werden die privaten Krankenversicherungen wieder konkurrenzfähig. Und während die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherungen vermutlich steigen, senken etliche private Versicherer sogar ihre Prämien.

Freiwillig Versicherte zahlen hohe GKV-Beiträge

Ohne Krankenversicherungsschutz geht es nicht – da sind sich die Experten einig und bereits vor einigen Jahren wurde die Krankenversicherungspflicht in Deutschland eingeführt. Doch der Schutz wird immer teurer, unabhängig davon, ob die Versicherung bei einem gesetzlichen oder privaten Anbieter gewählt wurde. 2013 stand es sogar zu Debatte, die private Krankenversicherung (PKV) abzuschaffen. Dass das Thema seit der Wahl vom Tisch ist, ist unter anderem die Überarbeitung der Tarife.

Krankenkassen können Datenlücken der Rente mit 63 schließen

Portrait of happy elderly senior coupleBislang fehlen der Rentenversicherung notwendige Aufzeichnungen für die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren. Doch in den Speichern der gesetzlichen Krankenkasse sind offenbar diese wichtigen Daten vorhanden, die Arbeitsministerin Nahles von dem Umsetzungsproblem befreien könnten.

Arbeitslosengeldbezugszeiten zählen zu Beitragsjahren

Die Lösung eines der größten Probleme bei der Umsetzung der Rente mit 63 scheint gefunden zu sein: Der Verband der gesetzlichen Krankenversicherungen bestätigte, dass die Krankenversicherung wichtige Daten beisteuern kann, die auf den Versicherungskonten der Rentenversicherung fehlen. Offenbar fehlen der Institution wichtige Informationen über Bezüge von Arbeitslosenhilfe und der Unterscheidung zum Arbeitslosengeld.

Private Krankenversicherungen im Test: Welche ist die Fairste?

pkv tomiDie Zeitschrift Focus Money hat in ihrer aktuellen Ausgabe 10/2014 einen neuen Test des Analysehauses Service Value veröffentlicht. Getestet wurden hierbei private Krankenversicherungen in fünf verschiedenen Teilbereichen. Dabei erreichten die Versicherungen der HUK Coburg und Debeka in allen Bereichen sowie im Gesamturteil die Bewertung sehr gut.

Die Top-Kandidaten der privaten Krankenversicherer 2014

Service Value prüfte 19 private Krankenversicherer auf ihre Fairness. Die Befragung unter 2.300 Personen wurde in die folgenden fünf Teilbereiche unterteilt:

Bund will Zuschüsse an die gesetzliche Krankenversicherung drosseln

Stempel blau glas ZUSCHUSS VOM STAATDie Drosselung der Zuschüsse in Milliardenhöhe an die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) sorgt für heftige Kritik – die GKV kündigt Beitragserhöhungen an.

Ende 2013 sind 30,3 Milliarden Euro auf der hohen Kante

Für heftige Kritik sorgte die Ankündigung des Bundes, zur Haushaltskonsolidierung die Zuschüsse an die gesetzliche Krankenversicherung zukünftig vorübergehend zu drosseln. Aufgrund des Rekordpolsters der GKV in Höhe von zurzeit rund 30,3 Milliarden Euro soll im kommenden Jahr der Bundeszuschuss um 2,5 Milliarden Euro auf 11,5 Milliarden Euro gesenkt werden. Dies bestätigte nach einem entsprechenden Zeitungsbericht das Gesundheitsministerium in Berlin. Die Krankenkassen hingegen warnten und drohten mit einem künftigen Anstieg der Beiträge.

Stiftung Warentest verglich 147 Zahnzusatzversicherungs-Tarife

zahnarztStiftung Warentest testete insgesamt 147 Tarife der privaten Zahnzusatzversicherungen. Davon erhielten 33 die Note sehr gut. Nicht ohne Grund schließen immer mehr gesetzlich Krankenversicherte solch eine Zusatzversicherung ab: der von den gesetzlichen Kassen gewährte Zuschuss reicht nicht, um die Kosten für eine Brücke und Krone, das Implantat oder Inlay zu decken.

Verträge für Zahnzusatzversicherungen regelmäßig überprüfen

Beispielsweise beläuft sich die Rechnung für ein Implantat auf rund 3.000 Euro, wovon die Kasse derzeit 387 Euro übernimmt. Um diese hohen Kosten abzudecken, kann es durchaus sinnvoll sein, eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen.

Polster der gesetzlichen Krankenkassen weiterhin in Milliardenhöhe

GesundheitssystemZwar ist das Finanzpolster der gesetzlichen Krankenversicherungen zum Ende des Vorjahres ein klein wenig geschrumpft, aber mit 27,6 Milliarden Euro auch immer noch recht groß. Und trotz alledem blicken die Kassen sorgenvoll in die Zukunft!

Krankenkassen bleiben besorgt und skeptisch

Bereits letztes Jahr waren die Überschüsse ein politisch heiß diskutiertes Thema. Wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte, erwirtschafteten die gesetzlichen Krankenkassenversicherungen (GKV) alleine in den ersten drei Quartalen des Jahres 2013 einen Überschuss von rund 1,47 Milliarden Euro. Währenddessen wies die Geldsammelstelle der Krankenkassen – der Gesundheitsfonds – im gleichen Zeitraum ein Minus von knapp 2,46 Milliarden Euro auf, welches aber Ende 2013 dank der Einmalzahlung des Weihnachtsgeldes wieder ausgeglichen wurde.

Gesetzliche Krankenversicherung darf keine Auslandskrankenversicherung anbieten

krank im urlaubZwar ist es bereits seit Beginn 2013 so, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen keine weltweit gültige kostenlose Auslandskrankenversicherung mehr anbieten dürfen, trotzdem ist dies noch vielen Versicherten unbekannt. Für die Gesetzesänderung ist das Bundesversicherungsamt als Kassenaufsicht verantwortlich.

Das Bundesgesundheitsministerium hat bestätigt, dass in Zukunft die gesetzlichen Kassen ihren Versicherten keinen erweiterten Auslandskrankenschutz mehr anbieten dürfen. Für das kostenlose Angebot gäbe es keine gesetzliche Ermächtigung. Hintergrund der Rechtsauffassung ist, dass der reguläre Krankenschutz der gesetzlichen Krankenkassen lediglich für EU-Länder sowie für Staaten, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht, gilt.

Privat Krankenversicherte fühlen sich gesünder

couple free timeEine aktuelle Statistik fand heraus, dass sich 61 Prozent der privat Versicherten gesünder fühlen. Zum Vergleich: bei den gesetzlich Versicherten sind es nur 49 Prozent. Zu diesem Ergebnis kam eine Umfrage des Bundesverbands der Arzneimittelhersteller.

Soziale Sicherheit sorgt für gesundheitliches Wohlbefinden

Offensichtlich genießen demnach privat Versicherte nicht nur eine Vorzugsbehandlung beim Arzt, sondern sind auch noch weniger krank und fühlen sich deutlich gesünder als gesetzlich Versicherte.

Beitragserhöhung bei den privaten Kassen – die Facts und Informationen

Wer in Deutschland lebt, hat prinzipiell die Wahl zwischen einer gesetzlichen und einer privaten Krankenversicherung. Doch für die private Variante gelten bestimmte Regeln. Es...