Zahlen Debeka-Kunden 2016 weniger Beiträge?

Zahlen Debeka-Kunden 2016 weniger Beiträge?

debekaBei der Debeka, dem größten privaten Krankversicherer in der Bundesrepublik Deutschland, müssen die Versicherten 2016 zumindest keine Erhöhungen der Beiträge befürchten. Viele der vier Millionen Kunden der Krankversicherung dürfen sich sogar auf kleine Einsparungen freuen.

Rund 1,5 Millionen Besitzer einer Krankenversicherung der Debeka werden 2016 nach einem Statement des Vorstandsvorsitzenden Uwe Laue etwas weniger Beitrag als im Jahr 2015 zahlen. Für allen anderen Kunden kündigte Laue einen gleich bleibenden Beitrag an. Für die Debeka ist das ein echter Erfolg, denn hier wurden die Beiträge zur privaten Krankenversicherung innerhalb der letzten fünf Jahre nicht ein einziges Mal erhöht.

Beitragsstabilität auch bei der Krankenvollversicherung der Debeka

Etwa 169.000 Versicherte müssen 2016 bei der Krankenvollversicherung der Debeka mit einer Beitragssteigerung rechnen. Allerdings macht diese nach aktuellen Hochrechnungen gerade einmal 0,07 Prozent gemessen am Gesamtvolumen der Beiträge der Debeka-Krankenversicherung aus. Sie bezieht sich hauptsächlich auf die Verträge für Kinder und Auszubildende.

Rund 500.000 Mitglieder müssen 2016 weniger Beiträge für die Krankenvollversicherung zahlen. Gründ für diese Beitragssenkung der Debeka sind entfallene Beitragszuschläge für Versicherte ab dem 60. Lebensjahr und eine Reduzierung der Beiträge für Versicherte ab 80 Jahren. Die Beiträge, die von der Debeka für die private Pflegeversicherung erhoben werden, verändern sich im Jahr 2016 nicht.

Debeka Krankenzusatzversicherungen werden preiswerter

Grund zur Freude gibt es auch für die Kunden, die bei der Debeka Krankenzusatzversicherungen abgeschlossen haben. Hier reduzieren sich die Beiträge im Jahr 2016 um durchschnittlich 2,6 Prozent. Allerdings kommt es bei rund 262.000 Versicherten zu leichten Betragserhöhungen, die jedoch nahezu durchweg weniger als einen Euro pro Versicherten und Monat ausmachen.

Die wichtigsten Gründe für die Beitragsstabilität

Größere Einsparungen konnte die Debeka Krankenversicherung vor allem durch die Verkürzung der Liegezeiten in Krankenhäusern erzielen. Hier macht sich bemerkbar, dass immer mehr chirurgische Eingriffe minimalinvasiv und damit sogar ambulant durchgeführt werden können. Auch konnte die Debeka die Kosten für Leistungen im zahnmedizinischen Bereich senken. Nicht umsonst bekommt der größte deutsche Privatkrankenversicherer von der Assekurata-Ratingagentur mittlerweile schon seit acht Jahren in Folge die bestmögliche Bewertung.

Bildquelle: © Wikipedia